Platzpflege

Wichtiges KnowHow: Richtige Bewässerung von Sandplätzen
 
1. Warum ist das wichtig?
  • Instandhaltung: Ohne die richtige und fortlaufende Bewässerung wird die Oberfläche der Sandplätze zerstört und der Platz wird dauerhaft unbenutzbar. Eine professionelle Aufbereitung ist aufwändig. Und sehr teuer. Hier kommen schnell Kosten von 10.000€ zusammen. Das möchten wir unbedingt vermeiden.
  • Spielqualität: Nur feuchter Sand bietet den perfekten Ballabsprung und das richtige Rutschverhalten.
  • Platzstruktur: Wasser hält die Ziegelmehldecke fest. Es verhindert, dass das Material austrocknet und vom Wind abgetragen wird.
2. Wann und wie oft wird gewässert?
  • Vor dem Spiel: Ein trockener Platz muss zwingend bewässert werden. Sonst lockert sich der Boden, Linien kommen hoch und Material verweht. Der Platz sollte satt dunkelrot statt hell gefärbt sein.
  • Nach dem Spiel: Nach dem Match und dem Abziehen den Platz nochmals gründlich wässern.
  • Zwischensätze: Bei großer Hitze oder Trockenheit kannst du auch während des Matches zwischen den Sätzen wässern.
  • Automatische Anlagen: Die Hauptberegnung erfolgt auf unserer Anlage automatisiert nachts ab 23 Uhr. 
3. Die richtige Bewässerungstechnik
  • Automatisch: Alle unsere Plätze sind mit Drehuhren ausgestattet. Die Bewässerjng erfolgt dann automatisch. Stelle die Uhr einfach auf 3-5 Minuten ein.
  • Von Hand: Alternativ nutze den Schlauch mit einer Fächerdüse. Laufe den Platz in langen, gleichmäßigen Bahnen ab.
  • Vermeide Kreise: Bewässere nicht in kreisenden Bewegungen. So verhinderst du punktuelle Überwässerung oder Pfützenbildung.
  • Ecken und Kanten: Bereiche, die von der automatischen Anlage nicht erreicht werden, musst du manuell nachwässern.